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«Döner Kebab» ist
wohl der Inbegriff fremdländischer,
türkischer Kultur. Wo in unseren Breitengraden
«Klein Istanbul» entsteht, sind die
Düfte von gebratenem Lamm- und Kalbfleisch an
Zwiebelmarinade Zeugen dessen kulinarischer
Präsenz. Die Herkunft des koscheren
Drehspiesses lässt sich nicht so genau
festmachen. Dass er aus islamischen Gegenden
stammt, steht jedenfalls fest. Und dass er in ganz
Kleinasien beliebt ist, ebenso. Wir dürfen
hingegen nicht glauben, Döner Kebab sei das
Nationalgericht der Türken. Kenner bezeichnen
Döner Kebab vielmehr als
«Fleischkäse des
Orients». Türkisch am Döner
Kebab ist - nebst den Verkäufern - immerhin
noch der Name: «kebap» ist ein
Überbegriff für alles Gebratene. Und
«dönmek» heisst nicht nur «sich
verwandeln» und «in der Prüfung
durchfallen», sondern ganz einfach: «sich
drehen». Printversion |